Literatur: Tupoka Ogette
Ogette wächst als schwarzes Kind in der DDR auf. Die Tochter einer deutschen Mathematikstudentin und eines Studenten aus Tansania erzählt vom Anderssein. Kurz vor der Wende wandert ihre Mutter mit ihr nach Westberlin aus. Wieder versucht Ogette, sich anzupassen, gibt sich die Schuld für Ausschluss und Gewalt und ­realisiert schliesslich, dass nicht sie falsch ist, sondern die herrschenden Vorstellungen.

Tupoka Ogette
Trotzdem zuhause
Ungekürzte Autorinnenlesung, 440 Minuten
(Hörverlag 2026) £

Unterhaltung: Judith Hoersch
Isabell hat ihre Mutter Marie früh verloren. Die Leerstelle ist stets präsent. Nach dem Tod des Vaters findet sie Polaroids der Mutter. Isabell stellt sich nun ­ihrer Trauer und spürt ­Maries Geschichte nach. Alma hingegen hat von ihrer Mutter Gabriele viel Halt bekommen und zwei Dinge gelernt: «Du kannst alles schaffen» und «Du musst nicht allen gefallen». Dann kam es zum Bruch. Zwei Töchter klären ihre Beziehung zur Mutter.

Judith Hoersch
Niemands Töchter
Ungekürzte Autorinnenlesung, 675 Minuten
(Osterwoldaudio 2026) £