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Kulturtipp 22/2012
Auf Fragen nach dem gesellschaftskritischen Gehalt seiner Bücher reagiert Friedrich Ani allergisch. «Es wundert mich, dass Literaturkritiker so gerne Sozialkritik in meinen Romanen zu entdecken glauben», offenbart er im Gespräch – sichtlich verstimmt. «Lasst mich damit in Ruhe, setzt euch in den Lehnstuhl und widmet euch eurer Lehrerliteratur!»
Am Gesellschaftsrand
Im Unterschied zu dieser gehören die Pr...
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