Die Autorin macht in «Ich möchte zurückgehen in der Zeit» keinen Hehl daraus, dass sie und die Erzählerin im Buch ein und dieselbe Person sind. ­Insofern ist das knapp 160 Seiten umfassende, inhaltlich sehr dicht geschriebene Werk, das zwischen Roman und Reportage oszilliert, als autofiktional zu bezeichnen.

Ausgangspunkt der Geschichte ist die grosse Leerstelle innerhalb der eigenen Biografie der Autorin. Der sechs Jahre vor ­ihrer Geburt verstorb...