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Kulturtipp 26/2014
Hochgradig antriebslos und desorientiert: Der Ich-Erzähler in Wilhelm Genazinos neuem Roman ist einer seiner typischen Antihelden. Er verharrt in seinem Elend und ist ein genauer Alltags-Beobachter. Im neuen Roman kommt ein ausgewachsener Mutterkomplex dazu.
Der Protagonist vergleicht seine Freundin Sonja in jeder Lebenslage mit seiner Mama: «Ich hielt es für ein gutes Zeichen, dass mich Sonja an meine Mutter erinnerte, was ich ihr nicht sagte. Ich fürchte...
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