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Kulturtipp 11/2015
Es ist einer jener Momente, ein Bruchteil von Sekunden, in denen man als Zuschauer den Atem anhält: Während einer Vorlesung stockt die Linguistikprofessorin Alice Howland mitten im Satz, eine Lücke, ein kurzer Leerraum, bis sie dann doch weitersprechen kann, ein Moment des Vergessens, das aber kein zufälliger Aussetzer ist: Der Anfang einer Krankheit, deren Verlauf stetig und unumkehrbar, irreversibel ist. Sie bedeutet das Vergessen dessen, was auf der Gegenwartsebene wahr...
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