Mit Crossover ist es so eine Sache: Er kann enorm erfrischend wirken, aber auch in Richtung Beliebigkeit abdriften. Es wäre übertrieben, bei Fado-Sängerin Ana Moura diese Diagnose zu stellen. Doch erzeugen die vielen Anleihen bei Pop und Rock zeitweise den Eindruck, als schiele sie auf die Erschliessung eines neuen Hörer-Segments. Das Ganze hat durchaus seinen Reiz. Doch es fehlen Ecken und Kanten. Toll bleibt allerdings Mouras markante Stimme.    

Ana Moura 
Moura
(Universal 2016).