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Kulturtipp 05/2025
«Ich bin ein Fisch im Glas, kann zwar schwimmen, aber nicht weit genug, bis ich vergessen haben werde, dass es mehr gibt.» So verloren klingt die junge Ich-Erzählerin in Meral Kureyshis neuem Roman. Was sie vom Leben will, ist ihr noch nicht ganz klar, obwohl sie gut eingebunden ist in der Patchworkfamilie in Bern mit ihrer alten Schulfreundin Sophie und deren achtjährigem Sohn Eric, ihrem «Lieblingsmenschen».
Dazu kommt die...
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