Im Leben hat gewöhnlich der Tod das letzte Wort. Nicht so bei Jean Tinguely (1925–1991). In Freiburg feierten Tausende von Menschen den Künstler am Tag seiner Beisetzung. Beim Beerdigungsumzug tuckerte wenige Meter hinter dem Leichenwagen die Fahrskulptur «Klamauk» ihrem Schöpfer durch dessen Heimatstadt hinterher: Eine ratternde und scheppernde, qualmende und feuerwerkende Klangmaschine aus dem Jahr 1979 – halb Memento mori, halb Hommage an das Leben, d...