Bei Augustas Serapinas bleibt nichts in seinem ursprünglichen Zustand. Der litauische Künstler rekonstruiert Objekte, thematisiert damit Erinnerungskultur, Hierarchien oder Migration. So verwandelte er ein altes Badehaus aus seiner Heimat in ein Teehaus, verbrannte es danach und stellte aus der Asche Seife und Zementziegel her. Im Bündner Kunstmuseum in Chur werden diese nun Teil einer neuen Skulptur: Ein Denkmal für all jene verlassenen Häuser, die es auch in Graub&u...