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Kulturtipp 02/2022
Es gibt Künstler, die arbeiten so frenetisch, als wüssten sie, dass ihnen nicht viel Zeit bleibt. Hermann Scherer (1893–1927) war so einer. Die drei Jahre vor seinem Tod mit 34 Jahren waren wohl die produktivsten seiner Karriere. Angespornt von einer Edward-Munch-Ausstellung und seiner Bekanntschaft zu Ernst Ludwig Kirchner, hatte sich Scherer Mitte der 1920er zu einer der zentralen Figuren der Schweizer Expressionisten entwickelt. In seinen Landschaftsgemälden setzte der...
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