Alte Medizingeräte besitzen eine ganz eigene Aura. Schaut man sich die erste eiserne Lunge aus den 1920er-Jahre an, die Pneu­mothorax-Apparate oder die frühen Röntgenanlagen, überkommt einen diese Mischung aus Gruseln und Faszination. Mit ihren Stahlpaneelen und Nieten, Gucklöchern, dicken Schläuchen und Glastuben wirken diese Gerätschaften aus heutiger Sicht verstörend. Und doch strahlen sie noch ein wenig von ihrem visionären Charakter aus.