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Kulturtipp 20/2020
Schnell müsse man als Fotograf sein, sagte Robert Frank (1924–2019) einst – und still. Er musste es wissen. Der schweizerisch-amerikanische Künstler bannte in den 1950er-Jahren das Leben in den USA auf 30 000 Bilder: poetische Alltags-Miniaturen, rohe Gegenentwürfe zum American Dream, körnig und flüchtig und von ganz nah fotografiert. 80 dieser Fotos veröffentlichte er 1958 in «The Americans» – der Bildband gilt als ...
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