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Kulturtipp 26/2014
Marie Heurtin scheint ein aussichtsloser Fall zu sein. Ein unzähmbarer Wildfang, vom Arzt abgeschrieben und für ein Leben im Irrenhaus bestimmt. Wenn da nicht eine glückliche Fügung gewesen wäre. Maries Eltern wenden sich an die Nonnen von Larnay in der Nähe von Poitiers. Diese Institution unterrichtet taube Mädchen seit Jahren in Gebärdensprache; sie existiert heute noch. Das Verdikt der Schwester Oberin ist ernüchternd: «Wir nehmen ta...
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