Mit ihrem ersten Soloalbum «Unspoken» will Harfenspielerin Julie Campiche ­vergessenen Frauen eine Stimme geben. Ausgehend vom Satz «Anonymous was a woman» von Virginia Woolf, widmet die 42-jährige Genferin ihre Kompositionen der Prostituierten Grisélidis Réal, der ­Namenlosen Rosa oder den mexikanischen Aktivistinnen von Las Patronas. Campiche versteht ihr Album als «krea­tives Manifest» – und geht damit nun auf Tournee...