Wieder gelesen: Kuschel liess nicht mit sich spassen

kulturtipp 02/2018 vom

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Die Briefe des russischen Schriftstellers Vladimir ­Nabokov an seine Frau Véra beleuchten seinen gesellschaftlichen Aufstieg – von einem Nobody mit Geldsorgen zum gefeierten Literatur-Star.

Über Krisen hinweg ein Paar: Vladimir Nabokov mit seiner Frau Véra im Hotel Palace in Montreux, 1973 (Bild: AKG / MONDADORI PORTFOLIO/WALTER MORI)

Über Krisen hinweg ein Paar: Vladimir Nabokov mit seiner Frau Véra im Hotel Palace in Montreux, 1973 (Bild: AKG / MONDADORI PORTFOLIO/WALTER MORI)

Der russische Schriftsteller Vladimir Nabokov war sehr verliebt in seine frisch angetraute Frau Véra. Er leitete seine Briefe mit selber ausgetüftelten Kreuzworträtseln ein und fand jeden Tag ein neues Kosewort für sie. Mal nannte er sie Spätzchen, mal Kuschel, mal Knäuelchen. Seine Briefe an sie waren lange, geradezu hymnisch und oft mit ihr gewidmeten Gedichten versehen. Der Leser spürt das Feuer, das dieses Paar weitertragen wird, über Krisen hinweg und durch nüchternere Zeiten hindurch bis zum Tod.

Sorgsam kommentiertes Werk
Am 8. Mai 1923 hatte der 24-jährige Nabokov die etwas mehr als zwei Jahre jüngere Véra Slonim auf einem Wohltätigkeitsball von Exilrussen in Berlin kennengelernt. Sie trug eine Maske, denn sie wollte nicht, dass der Dichter von ihrem Äusseren abgelenkt würde. Bald wurden sie ein Paar.

1977 stirbt Nabokov in Lau­sanne. [...]

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