Die Aufregung ist gross in Sophie Hungers Fangemeinde. Drei Jahre nach «Supermoon» veröffentlicht die Zürcher Singer-Songschreiberin ein neues Album. Und mit ­«Molecules» (Caroline International, ab 31.8.) soll sie erneut einen musikalischen Haken schlagen. Weil Hunger international begehrt ist, startet sie die Release-Tour in Deutschland. In die Schweiz kommt sie im Oktober und Dezember, Restkarten sind noch für wenige Konzerte erhältlich.

Für Furore sorgte Hunger, 1983 in Bern als Emilie Welti geboren, schon vor ihrem ­eigentlichen Durchbruch. Lange flackerte sie als hochkreatives Irrlicht durch die Zürcher Pop- und Rockszene. 2006 erschienen Alben mit den Bands Fisher und Superterz sowie «Sketches on Sea», ihr Debüt als Sophie Hunger. Mit «Monday’s Ghost» stürmte die Multiinstrumentalistin und Sängerin 2008 die Hitparaden. Der Mix aus melodiösem Punk-Pop, Minimal-­Folk und ihrer flirrenden Stimme bescherte ihr Platin-Status in der Schweiz, Tourneen durch Europa und ein erstes Gastspiel am Montreux Jazz Festival.

Auf ihren vier folgenden Alben hat sich Hunger stilistisch in Jazz, Rock und Chanson rumgetrieben, hat Deutsch, Französisch, Englisch gesungen – selten auch Mundart. Mit «Molecules» soll nun alles wieder anders werden. In ihrer Wahlheimat Berlin habe sie ihre Liebe für Synthe­sizers, Drum Machines und Sound-Software entdeckt, lässt sich Hunger zitieren. So werden ihre ausschliesslich englisch gesungenen Songs neuartig digital klingen.

Konzerte mit Resttickets
Mo, 8.10., 20.00 Kaufleuten Zürich
Mi, 10.10., 20.00 Rote Fabrik Zürich
Fr, 19.10., 20.30 Les Docks ­Lausanne VD
Do, 13.12., 20.00 Kaserne Basel
Sa, 15.12., 21.00 Dachstock ­Reithalle Bern
Infos: www.sophiehunger.com

CD
Sophie Hunger
Monday’s Ghost (Two Gentleman Records 2008)