Tanz: Annäherung an das Unsagbare

kulturtipp 07/2019 vom

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Die neueste Arbeit der Basler Choreografin Tabea ­Martin dreht sich ums Sterben. Dabei geht es durchaus auch lustig zu und her, wie die Tänzerin bei einem Treffen verrät.

Immer und ewig zu leben, das ist der Wunschtraum vieler. Was aber wäre, wenn uns göttergleich ein ewiges Dasein geschenkt würde? Solche und viele andere Fragen treiben die Choreografin Tabea Martin in ihrer jüngsten Arbeit «Forever» um. Es ist der zweite Teil einer Trilogie, die sich um das Sterben und den Tod dreht.

Wenige Tage vor der Premiere verhehlt Martin ihre Nervosität nicht, lacht aber fröhlich. Das Gespräch findet in windiger Höhe auf einer Café-Terrasse des Basler Warteck-Areals statt. Einige Etagen tiefer liegt das Studio, wo Martin mit ihren fünf Tänzerinnen und Tänzern am neuen Stück probt. 

Kindliche Vorstellungen vom Tod miteinbezogen
An diesem Tag gab es Besuch von einer Primarklasse, die sich einen Durchlauf angeschaut und ihr Feedback abgegeben hatte. Denn die entstehende Produktion richtet sich nicht nur an Erwachsene, sondern genauso an Kinder ab acht Jahren. «Interessant, dass es für die Kinder weniger darum geht, was nach dem Tod kommt, als um die direkte Erfahrung des Verlustes, um das Trauern», erzählt die Choreo­grafin. [...]

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