Schweizer Jazz-Revolutionäre

kulturtipp 03/2013 vom | aktualisiert am

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Die Überraschung war gross 1973 in Montreux. Am schon damals von US-Stars dominierten Jazz Festival sorgte ausgerechnet eine Schweizer Band für Furore. Das Sextett Magog begeisterte  mit einer neuartigen Mixtur aus Hardbob, Jazzrock und Freemusic. Die aus dem Jazz Live Trio von Radio Zürich hervorgegangene Band vereinte innovative Köpfe und versierte Spieler: Pianist Klaus Koenig, Bassist Peter Frei, Drummer Peter Schmidlin sowie die Bläser Hans Kennel (Trompete), Andi Scherrer (Saxes) und Paul Haag (Posaune). Der Erfolg führte sie an weitere Festivals in Paris oder Ljubljana, und nach dem Live-Mitschnitt aus Montreux erschien 1976 eine Studioplatte. Im Gegensatz zum Live-Album mit seinen suitenhaften Improvisationen dominierten auf dem Studioalbum strukturierte Eigenkompositionen. Magog lösten sich 1978 auf. Das Label TCB Montreux gibt nach dem Live- nun auch das Studioalbum wieder heraus.

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Magog
Magog
(TCB 2012).
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