Film «McMafia»: Im Fadenkreuz des Verbrechens

kulturtipp 08/2018 vom | aktualisiert am

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Der britische Journalist Misha Glenny behauptet, das organisierte Ver­brechen durchdringe die gesamte westliche Gesellschaft. Sein Buch «McMafia» ist neu herausgekommen, die BBC hat den Stoff verfilmt.

Global unterwegs: Alex Goodman (James Norton, links), Sohn eines russischen Mafia-Exilanten (Bild: NICK WALL/CUBA PICTURES/CPL GODMAN/AMC)

Global unterwegs: Alex Goodman (James Norton, links), Sohn eines russischen Mafia-Exilanten (Bild: NICK WALL/CUBA PICTURES/CPL GODMAN/AMC)

Am 15. Januar 2000 sass eine Gruppe von Männern in der Lobby des Belgrader Hotels Intercontinental. Am späten Nachmittag trat der ehemalige Polizist Dobrosav Gavric auf sie zu, zog ein Gewehr unter dem Mantel hervor und schoss. «Das war das glanzlose Ende ­eines der berüchtigtsten Verbrecherbosse von Belgrad. Er hiess Arkan.» Mit diesen Worten schildert der britische Journalist Misha Glenny eine der unzähligen Gewalttaten, die sich in den letzten Jahrzehnten in Europa zutrugen. Glenny fasste seine jahrelangen Recherchen in dem Buch «McMafia» zusammen. Die BBC verwertete den Stoff in einer gleichnamigen, hervorragenden Serie, die Amazon auf seiner TV-Plattform anbietet.

An der Schaltstelle von Staat und Untergrund
Glennys Grundthese leuchtet ein: «Der Zusammenbruch der Sowjetunion war die wichtigste einzelne Ursache für das exponentielle Wachstum des organisierten Verbrechens, das wir auf der ganzen Welt beobachten mussten.» Dabei erweitert Glenny im Buch den Fokus weg von Europa in den Nahen Osten, nach Indien und Afrika. [...]

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