Max Frisch: Worte von nachhallender Schärfe

kulturtipp 11/2017 vom | aktualisiert am

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Neues von Max Frisch: Ein Band versammelt Interviews und Gespräche mit dem monumentalen Zürcher Autor und gibt überraschende Einblicke in sein Schaffen und Denken.

SonnAngeregt im Gespräch: Max Frisch (links) und Friedrich Dürrenmatt verband eine wechselvolle Beziehung (Bild: ETH-BIBLIOTHEK ZÜRICH, B ILDARCHI V / FOTOGRAF: METZGER, JACK / DD_55 / CC BY-SA 4.0)

SonnAngeregt im Gespräch: Max Frisch (links) und Friedrich Dürrenmatt verband eine wechselvolle Beziehung (Bild: ETH-BIBLIOTHEK ZÜRICH, B ILDARCHI V / FOTOGRAF: METZGER, JACK / DD_55 / CC BY-SA 4.0)

Es konnte vorkommen, dass er laut wurde. Dann stimmte etwas nicht. Denn Max Frisch (1911–1990) war ein introvertierter Zeitgenosse, der Urtypus des analytischen Schriftstellers. Kom­mentierend sehr wohl, am liebsten aber schriftlich und überlegt. Wenn sich Max Frisch zum gesprochenen Wort meldete, tat er dies aus Not oder aber, weil er darum gebeten wurde. Was er nicht unbedingt mochte. «Wie Sie mir auf den Leib rücken!», herrschte Frisch den deutschen Publizisten Fritz J. Raddatz an, als dieser ihn nach Privatem fragte. Gefallen ist dieser Satz während eines Interviews, das Raddatz 1981 mit Max Frisch für «Die Zeit» führte. [...]

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