Charlie English: Abenteuerliche Rettung

kulturtipp 13/2018 vom | aktualisiert am

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Um die Wüstenstadt ­Timbuktu in Mali ranken sich ­unzählige Legenden. Der britische Autor ­Charlie English hat sich der ­Mythen und Fakten des Orts angenommen.

Sagenumwobene Oasenstadt: Anfang 2013 verbreitete sich die Nachricht, die islamistischen Besetzer hätten alte Handschriften verbrannt (Bild: IAN NELLIST/ALAMY)

Sagenumwobene Oasenstadt: Anfang 2013 verbreitete sich die Nachricht, die islamistischen Besetzer hätten alte Handschriften verbrannt (Bild: IAN NELLIST/ALAMY)

Im März 2012 geriet der west­afrikanische Binnenstaat Mali in die Schlagzeilen. Überraschend stürzte das Militär die Regierung in der Hauptstadt Bamako. Bald geriet der Norden unter die Kontrolle von Tuareg-Rebellen und Islamisten, bevor Letztere die Alleinherrschaft übernahmen. In den malischen Städten Gao, Kidal und Timbuktu wurde das islamische Recht der Scharia ausgerufen. Die Besetzer begannen, die jahrhundertealten Mausoleen der Stadt systematisch zu zerstören.

Verwirrung um 300 000 Manuskripte
«Timbuktu droht der Verlust seiner Seele.» Oder: «Timbuktu wird das scharfe Messer eines ­Attentäters an die Kehle gesetzt.» Hilferufe wie diese – abgesetzt von Kulturschaffenden der Wüstenstadt – drangen an die Welt­öffentlichkeit. 

Als Ende Januar 2013 Meldungen kursierten, die Islamisten hätten in Timbuktu eine ­Bibliothek mit alten Manuskripten in Brand gesetzt, war das Ent­setzen gross. Man fürchtete um Hunderttausende ara­bischer Handschriften: Aufzeichnungen, welche die west­afrikanische ­Geschichte der vergangenen 900 Jahre dokumentierten. [...]

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