Orhan Pamuk: Von Verrat und Vatermördern

kulturtipp 26/2017 vom | aktualisiert am

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Im vielschichtigen Roman «Die rothaarige Frau» ­verwebt der türkische Literatur-Nobelpreisträger Orhan Pamuk östliche und westliche Mythen über Vater-Sohn-Konflikte. Nebenbei übt er Kritik am autoritären Staat.

Orhan Pamuk: Der Autor wurde 1952 in Istanbul geboren (Bild: The Wylie Agency)

Orhan Pamuk: Der Autor wurde 1952 in Istanbul geboren (Bild: The Wylie Agency)

Zu Vaterfiguren hat der Prota­gonist Cem zeitlebens ein am­bivalentes Verhältnis: Er erhofft sich Schutz und Anerkennung von ihnen, gleichzeitig fühlt er sich eingeengt und will sich von ihrer Übermacht befreien. Den ­eigenen Vater bekommt Cem fast nie zu Gesicht. Der Marxist sitzt nach dem Militärputsch 1980 im Gefängnis, später verlässt er die Familie wegen einer anderen Frau. 



So wird der Brunnenbauer Mahmut, bei dem der 16 [...]

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