Roman: Verletzte Kinderseele

kulturtipp 25/2018 vom

von

Im autobiografisch geprägten Roman «Die auffällige Merkwürdigkeit des Lebens» erzählt der schwedische Journalist Augustin Erba mit emotionaler Wucht von ­einer lieblosen Kindheit.

Persönliches Familienepos: Der schwedische Autor Augustin Erba (Bild: SANDRA LÖV)

Persönliches Familienepos: Der schwedische Autor Augustin Erba (Bild: SANDRA LÖV)

«Er redet nicht», stellt der Kinderarzt fest, als er den kleinen Amadeus untersucht. Das brauche er auch nicht, erwidert die Mutter stolz. «Wir verstehen uns, indem wir uns einen Blick durchs Zimmer zuwerfen.» Sie schicke ihren Sohn auch nicht in die Kindertagesstätte, dort würden alle Kinder zu Kommunisten erzogen. Dann lacht sie, denn die Verblüffung des Arztes bestätigte ihr nur wieder, «dass sie für solche Sachen einfach nicht gemacht [...]

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