Claire Fuller: Im Ozean des Lebens

kulturtipp 02/2018 vom | aktualisiert am

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Eine tragische Beziehungsgeschichte erzählt die ­britische Autorin Claire Fuller im Roman «Eine englische Ehe». Sie handelt von einer starken Frau, die im Laufe ihres Lebens lernt, sich über Wasser zu halten – und dann doch untergeht.

Südengland: Die englische Autorin siedelt ihre Handlung an der Küste an (Bild: FOTOLIA / DJAMA)

Südengland: Die englische Autorin siedelt ihre Handlung an der Küste an (Bild: FOTOLIA / DJAMA)

Ingrid ist jung, intelligent und eine engagierte Literaturstudentin, als sie von ihrem Dozenten Gil umgarnt wird. Der Professor und Schriftsteller ist um Jahre ­älter als sie, ein liebenswerter Chaot, der seine Schäfchen für sich und die Literatur zu begeistern weiss. Er verguckt sich in Ingrid und lässt sie wissen, dass er sie als die Frau an seiner Seite und zukünftige Mutter seiner Kinder sieht. Angetan von den Avancen dieses erfahrenen Mannes ignoriert Ingrid die Ratschläge sämtlicher Freunde, die Finger von ihm zu lassen. Sie wird schwanger, wirft all ihre Lebensentwürfe über Bord und folgt ihm in sein Haus ans Meer.  Eheleben, Kinder und Alltag werden für Ingrid zu «Swimming Lessons», wie es der englische Titel des Buches von Schriftstellerin Claire Fuller so treffend beschreibt. 

Die Wahrheit in 22 Briefen
Gil, der wegen der Affäre mit Ingrid schon bald seinen Job an der Uni verliert, ist als Schriftsteller nur halb so erfolgreich, wie er selber denkt. Und Ingrid fühlt sich als Ehefrau und Mutter zweier Töchter nicht sehr wohl in ihrer Rolle. Das Geld ist häufig knapp, doch fehlt Gil die Einsicht, welches zu beschaffen. Zudem nimmt er es mit der Treue nicht so genau. [...]

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