Mike Müller: Mit Sinn fürs Makabre

kulturtipp 02/2019 vom | aktualisiert am

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Bestatter, Toni Brunner, Mike Shiva – und bald ­Zirkuskomiker: Mike ­Müller schlüpft in unterschiedlichste Rollen. Bei einem Treffen erzählt der Schauspieler von seinen Zukunftsplänen.

MIKE MÜLLER, 55, SCHAUSPIELER (Bild: MAURICEHAAS.CH)

MIKE MÜLLER, 55, SCHAUSPIELER (Bild: MAURICEHAAS.CH)

Endet die siebte und letzte Staffel der SRF-Serie «Der Bestatter» wohl mit Luc Conrads eigenem Begräbnis? Mike Müller zieht die Augenbrauen hoch und verrät nur so viel: «Wir suchen seit sieben Jahren nach einem mörderischen Finale …» Dem Ende der beliebten TV-Serie schaut er gelassen entgegen: «Jede Serie hat ihre Halbwertszeit. Nun ist der Moment gekommen, in dem die Geschichte fertig erzählt ist und die Grenzen der Glaubwürdigkeit ausgelotet sind.» 

Bei der Entwicklung des Drehbuchs war Mike Müller, dessen Grossvater übrigens Grabstein-Verkäufer war, beteiligt: «Gegen Soap-Elemente habe ich mich immer gewehrt.» Man müsse aber gewisse Kompromisse machen, weil viele am «Bestatter» mitmischen: «Am Anfang war die Serie dunkler und absurder. Mir hat der ma­kabre Humor gut gefallen. Aber das ist nicht jedermanns Sache, und so gab es Anpassungen.» Auch die Gothic-Seite seines Assistenten Fabio hätte man seiner Meinung nach mehr bedienen können. Eine beschauliche «Geranium-­Schweiz» habe die Serie trotzdem nie abgebildet, und die Grundidee des ermittelnden Bestatters habe bis zum Schluss funktioniert. Und er ergänzt: «Die Bestatter-Rolle war eine glückliche Fügung. [...]

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