«Pferde in der Kunst»: Der Gaul als künstlerische Muse

kulturtipp 01/2018 vom | aktualisiert am

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Das Pferd war Gestaltern über Jahr­hunderte eine Inspirationsquelle, die nie zu versiegen schien. Diesen Eindruck vermittelt ein neuer Bildband unter dem Titel «Pferde in der Kunst».

Paulus Potter: «Das gescheckte Pferd», 1653 (Bild: AKG-IMAGES / ERICH LESSING)

Paulus Potter: «Das gescheckte Pferd», 1653 (Bild: AKG-IMAGES / ERICH LESSING)

Der Volksmund kennt schier unzählige Ross-Weisheiten. «Ein Pferd ohne Reiter ist immer noch ein Pferd, aber ein Reiter ohne Pferd ist bloss noch ein Mensch.» Dieses Tier hat nicht nur die Volksweisheit animiert, sondern ebenso die Maler und Zeichner, wie der neue Bildband «Pferde in der Kunst» belegt.

Das Ross gehört zu den am meisten gemalten und gestalteten  Tieren. Seit 35 000 Jahren notabene; aus jener Zeit stammt ein fünf Zentimeter langes Pferdchen aus Mammutzahn, das in der Nähe von Ulm gefunden wurde. Ins gleiche Zeitkapitel gehören die gezeichneten Pferde der Lascaux-Höhle in der französischen Dordogne, die das seit jeher symbiotische Verhältnis zwischen diesem Tier und den Europäern dokumentieren. Seit jenen Tagen lesen sich die Pferdedarstellungen wie eine Sozial- und Kulturgeschichte. Viele dieser Bilder sagen mehr über die Menschen aus als über die Tiere.

Alberto Giacometti: «Das Pferd», 1951

In jenem Jahr konnte Giacometti seine dünnen Figuren erstmals in der Pariser Galerie Maeght zeigen. Die Ausstellung war ein grossartiger Erfolg. [...]

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