Martin Walker: Weltbürger mit Sinn für Romantik

kulturtipp 15/2018 vom | aktualisiert am

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Der englische Krimiautor Martin Walker packt seine Leser mit einem biederen Landpolizisten. Dieser glaubt uner­schrocken an das Gute im Menschen. Die Leser lieben das. Eine Begegnung in einer Gartenbeiz.

Martin Walker: «Ich mag keine kaputten Typen, meine Leser wollen das nicht, und meine Leserinnen schon gar nicht» (Bild: KLAUS EINWANGER/©DIOGENES VERLAG)

Martin Walker: «Ich mag keine kaputten Typen, meine Leser wollen das nicht, und meine Leserinnen schon gar nicht» (Bild: KLAUS EINWANGER/©DIOGENES VERLAG)

Er ist ein Polizist der feinfühligen Sorte: «Bruno glaubt zu spüren, wie sich in seinem Kopf ein Gedanke anbahnt, der ihm aber, flüchtig, wie er war, sofort wieder verloren geht. Solche Ahnungen hat er öfter.» Sie helfen ihm, bei seinen Ermittlungen im südfranzösischen Périgord weiterzukommen.

Soeben ist der zehnte Kriminalroman des britischen Schriftstellers Martin Walker unter dem Titel  «Revanche» herausgekommen. Protagonist ist wiederum der Polizist Bruno Cour­règes, ein unscheinbarer Er­mittler, der gerade deswegen liebenswürdig ist und eine gewaltige Anhängerschaft hat. «Ich mag keine kaputten Typen», sagt Martin Walker, «meine Leser wollen das nicht, und meine Leserinnen schon gar nicht.» Er ist gegenwärtig auf Platz 1 der Schweizer Bestseller-Liste.

Bruno – ein Ermittler im Frauen-Dilemma  
Walker sitzt gerade nicht im Périgord, sondern im lauschigen Garten des Zürcher Hotels Florhof und schlürft eine Art Holundersaft von schwer definierbarer Farbe. Dazu erklärt er den Charakter eben jenes unscheinbaren Ermittlers, dessen Wesen anscheinend unergründlicher ist, als man prima vista meinen könnte. «Er ist ein moderner Mann und liebt starke Frauen, die für ihn unerreichbar sind. [...]

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