Aglaia Graf: Neue Ideen in Klassiker verpackt

kulturtipp 24/2017 vom | aktualisiert am

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Beim Piano-Festival Luzern stellt sich die Baslerin Aglaia Graf mit den weltbesten Pianisten vor. Die Tochter des Flötisten Peter Lukas Graf spielt die Uraufführung einer Eigenkomposition.

Aglaia Graf: «Alle meine Erfahrungen mit den Werken der letzten 400 Jahre Musikgeschichte fliessen in meine Kompositionen ein» (Bild: MICHEL MATTHEY DE L’ETANG)

Aglaia Graf: «Alle meine Erfahrungen mit den Werken der letzten 400 Jahre Musikgeschichte fliessen in meine Kompositionen ein» (Bild: MICHEL MATTHEY DE L’ETANG)

Mit Mozart fühlt sie sich seelenverwandt. In der Klassik sei sie zu Hause. «Eine Hochblüte, während der so vieles zusammenkam, eine unglaubliche Dichte an Kunstwerken, die formal und emotional ein grosses Ganzes ergeben», sagt Aglaia Graf, «deswegen stehen auch Mozart und Beethoven in meinem Programm.» Aber die Basler Pianistin würde nie nur ein Mozart-Beethoven-­Programm spielen: «Die Ohren werden geschärft, wenn man anderes zwischen diesen Meisterwerken gehört hat.» 
So steht ein Chaconne-Tanz von Händel zwischen den beiden Titanen der Wiener Klassik: ein barockes Stück, das selbst Kennern unbekannt ist. Und aus dem 20. Jahrhundert wählte Graf die «Danzas argentinas» von Alberto Ginastera. «Ein tolles Werk, das ich während des Studiums einmal hörte, aber den Namen des Komponisten vergessen hatte.» Jahre später habe sie es wiedergefunden und spiele es seither gerne. «Ein wirkungsvolles Stück, das vom Spieler viel verlangt und beim Publikum sehr gut ankommt. [...]

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