Janine Jansen: «Ich kann mich nicht verbiegen»

kulturtipp 06/2019 vom | aktualisiert am

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Janine Jansen gehört zu den besten Geigerinnen der Welt. In ihrer Karriere machte sie aber auch ein ­Burnout durch. 2018 musste sie wegen einer Verletzung viele Konzerte absagen. In dieser Saison ist sie beim Tonhalle-Orchester Zürich Artiste in Residence.

Janine Jansen: «Ich brauche die Energie des Publikums. Sie wirkt inspirierend auf mich» (Bild: ROBERTO SERRA – IGUANA PRESS/GETTY IMAGES)

Janine Jansen: «Ich brauche die Energie des Publikums. Sie wirkt inspirierend auf mich» (Bild: ROBERTO SERRA – IGUANA PRESS/GETTY IMAGES)

kulturtipp: Zu Beginn des letzten Jahres haben Sie fast alle Ihre Konzerte abgesagt, im Juli schrieben Sie auf Facebook, dass es schwierige Monate gewesen seien. Aber nun werden Sie langsam gesund und hoffen, bald wieder Musik mit den Menschen teilen zu können. Wie geht es ­Ihnen?

Janine Jansen: Es geht viel besser, aber ich hatte einen kleinen Unfall mit dem Finger und muss vorsichtig sein, dass es nicht zu viel wird. Ich versuche nun, den längst geplanten Engagements nachzukommen.

Kein Zufall also, dass Sie – wie in Zürich im Dezember geschehen – öfters mit Ihrem Mann, dem Dirigenten Daniel Blendulf, auftreten?

Ich liebe es, mit ihm Musik zu machen. Aber wir sind manchmal auch sonst gemeinsam unterwegs, auch wenn einer von uns nicht musiziert. Je weniger ich spiele – es sind etwa 80 Auftritte im Jahr –, desto mehr möchte ich alle Konzerte mit Leuten machen, die ich von ganzem Herzen mag, oder mit denen ich musikalisch harmoniere. Es sind ja, aus­s­er in der Kammermusik, nicht immer Freunde. [...]

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