Laura de Weck: Jeder Text ein Funke Wahrheit

kulturtipp 06/2019 vom | aktualisiert am

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Laura de Weck bringt als neue «Literaturclub»-­Kritikerin eine erfrischende Sichtweise in die Runde. Stoff für ihre eigenen gesellschaftskritischen Kolumnen und Theatertexte holt sie sich mitten aus dem Leben.

Laura de Weck (Bild: SRF/OSCAR ALESSIO)

Laura de Weck (Bild: SRF/OSCAR ALESSIO)

Laura de Weck, 37, Theaterautorin, Regisseurin und Schauspielerin

Ob Houellebecq, Barnes oder die auf Social Media millionenfach diskutierte Erzählung «Cat Person» von Kristen Roupenian: Die Meinungen gingen im SRF-«Literaturclub» vom Fe­bruar weit auseinander. Eine erfrischend andere Perspektive brachte Laura de Weck ein. Roupenians ­Figuren bezeichnete sie im guten Sinne als «holzschnitt­artig»: «Auch bei Theatertexten schafft man Figuren, die der Schauspieler erst mit Bewegung und der Zuschauer mit Fantasie füllen muss. Das mag ich.»

«Ich bin keine Germanistin und habe zur Sprache keinen wissenschaftlichen Zugang, aber ich habe handwerkliche Erfahrung mit Texten», sagt die Zürcher Bühnenautorin im Telefongespräch aus Hamburg, wo sie seit 2007 lebt. Ihren ersten «Literaturclub» meisterte sie souverän und wortgewandt. «Zum Glück konnte ich mich an meinen Büchern festhalten», lacht sie. «Dass ich mit Nervosität umgehen kann, habe ich wohl in meiner Schauspiel-Ausbildung gelernt.» 

Die Auseinandersetzung mit der Literatur ist ihr aus dem Elternhaus vertraut: Der Vater Publizist, die Mutter Kinderbuch-­Illustratorin, die drei Geschwis­ter allesamt leidenschaftliche ­Leser. «Am Familientisch haben wir oft über Bücher geredet», erinnert sie sich. [...]

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