Sein Name klingt wie eine orientalische Würzmischung. Wie ein Pulver, das aus simplem Reis ein raffiniert duftendes Gericht zaubert – sinnenbetörend und rassig zugleich. So überrascht es kaum, dass der Musik von Tigran Hamasyan ein märchenhaft-exotischer Touch anhaftet, der als bislang ungehört erscheint.



Tatsächlich überrascht der 24-jährige Armenier mit einem Pianojazz, der sich abhebt von ­aktuellen Strömungen wie der Hinwen...