Jazz: Bern swingt zehn Wochen lang

kulturtipp 06/2017 vom

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Stars zum Start: Drei namhafte Pianisten mit unterschiedlichem ­Anschlag eröffnen das 42. Jazzfestival Bern.

Joey Alexander: Das 13-jährige Wunderkind aus Bali blickt bereits auf eine steile Karriere zurück (Bild: zVg)

Joey Alexander: Das 13-jährige Wunderkind aus Bali blickt bereits auf eine steile Karriere zurück (Bild: zVg)

Die Affiche liest sich fulminant: Im Berner Kursaal treffen ein Koloss des afrok ubanischen Worldjazz, ein Wunderkind aus Fernost sowie ein Grenzgänger zwischen alter und neuer Welt aufeinander: Die drei Pianisten Chucho Valdés, Joey Alexander und Robi Botos sitzen zum Auftakt des Jazzfestivals Bern nacheinander mit ihren jeweiligen Trios auf der Bühne.

Chucho Valdés dürfte der Bekannteste sein. Der 75-jährige Kubaner gilt seit den frühen 60er-Jahren als Ikone des afrokubanischen Worldjazz. Als einstiger Leiter des legendären Musikclubs «Tropicana» und Gründer des Jazzfestivals in Havanna wird er von seinen Landsleuten verehrt. Mit dem Orquesta Cubana de Música Moderna, vor allem aber mit der Band Irakere trug Valdés den afrokubanischen Jazz in alle Welt hinaus. 

Mit Energie und Ansteckungspotenzial

Seinen globalen Erfolg und seine Verbindungen liess er – ein Anhänger der kubanischen Revolution – wiederum seiner Heimat zugutekommen. Er lud Topmusiker ans Festival von Havanna ein und ermöglichte umgekehrt kubanischen Talenten den Weg in die internationalen Szenen. Valdés’ belebende Musik hat nichts an Energie und Ansteckungspotenzial verloren: Kürzlich hat er seinen sechsten Grammy-Award gewonnen.

Auch Robi Botos färbt seinen Jazz mit speziellen Koloraturen. 1978 in Budapest geboren und mit 20 nach Kanada ausgewandert, pendelt der Pianist bis heute zwischen musikalischen Welten. [...]

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