Hyazintha Andrej: Mehrspurig unterwegs

kulturtipp 01/2019 vom

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Ob Konzertsaal, Theaterbühne oder Jazzclub: ­Die in Zürich lebende Cellistin Hyazintha Andrej geht ihre junge Karriere vielfältig an.

HYAZINTHA ANDREJ, 23, CELLISTIN (Bild: STIEFKIND FOTOGRAFIE)

HYAZINTHA ANDREJ, 23, CELLISTIN (Bild: STIEFKIND FOTOGRAFIE)

Fast eine halbe Stunde lang dauert das Musikstück, das aktuell im Zürcher Schiffbau das Theaterpublikum auf die Folter spannt. John Cages Komposi­tion «44 Harmonies from Apartment House 1776», die Christoph Marthaler ins Zentrum seines neuen, gleichnamigen Stückes stellt, lebt von zahlreichen, teils langen Pausen. «Eine Herausforderung für das Publikum, aber auch für uns», sagt Hyazintha Andrej. Die junge Cellistin spielt mit drei Kolleginnen den Musikpart des Stücks. Seit der Schulzeit steht sie erstmals wieder auf einer Theaterbühne, ist für die Rolle aber prädestiniert.

Das Cello als Freund der damals Fünfjährigen
Die junge Grazerin, die seit 2014 in Zürich studiert, ist allseits im Gespräch. Gerade hat sie sich einen Migros-Studienpreis erspielt, im Sommer gewann sie den Solistenwettbewerb am Valiant Forum Murten. Sie spielt als «Zuzüglerin» mit dem Tonhalle-Orchester oder demnächst am Basler Mizmorim Festival, ist aber auch mit ­ihrem Impro-Trio oder dem Experimental-Quartett Menschenstoff in Jazzclubs unterwegs. Dennoch versteht sich Hyazintha Andrej in erster Linie als klassische Musikerin. «Das Cello ist ein gesangliches Instrument, was in Werken von Bach oder Brahms besonders zum Tragen kommt. [...]

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