Film: «Musik als Ausdruck von Freiheit»

kulturtipp 13/2018 vom

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Die Berner Filmerin Sophie Huber bringt ihren zweiten, erneut international beachteten Dokfilm in die Kinos. Für «Blue Note Records – Beyond The Notes» holte sie ­Ikonen des US-Jazz vor die Kamera.

Jazzgrössen: Sophie Huber bei Filmaufnahmen im Gespräch mit Saxofonist Wayne Shorter (links) und Blue-Note-Chef Don Was (Bild: MIRA FILM GMBH)

Jazzgrössen: Sophie Huber bei Filmaufnahmen im Gespräch mit Saxofonist Wayne Shorter (links) und Blue-Note-Chef Don Was (Bild: MIRA FILM GMBH)

Herbie Hancock ist ein alter Herr geworden. Doch wenn der weltbekannte US-Pianist im abgedunkelten Musik-Studio sitzt und über Jazz spricht, gehen seine 78 Jahre vergessen. «Musik enthält die besten Charaktereigenschaften, die Menschen zu bieten haben», sagt er mit funkelnden Augen. «Nämlich nicht zu werten oder zu konkurrieren, sondern gemeinsam den Moment zu leben und ihn zu teilen.» Sätze wie dieser sind oft zu hören im neuen Film von ­Sophie Huber. Die 46-jährige ­Bernerin liefert mit «Blue Note Records – Beyond The Notes» weit mehr als die Dokumenta­tion der aussergewöhnlichen Geschichte eines Plattenlabels.  Sie will Musik als Ausdruck von Freiheit darstellen.

«Ich schreibe, was ich mir wünsche», sagt im Film Saxo­fonist Wayne Shorter, ein Weg­gefährte Hancocks von ebenbürtiger Bedeutung. Diese lapidar erscheinende Aussage bringt die Philosophie von Blue Note Records auf den Punkt. 1939 von den jüdisch-deutschen Immigranten Alfred Lion und Frank Wolff in New York gegründet, ist das Musiklabel zur Heimat der bedeutendsten Jazzerinnen und Jazzern des 20. [...]

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