«Cinema Italiano»: Morden mit Gesang

kulturtipp 21/2018 vom | aktualisiert am

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Zum zehnten Mal stellt das mobile Festival «Cinema Italiano» neues italienisches Filmschaffen­­ vor. Unter den Werken findet sich ein komisches Mafia-Musical.

«Ammore e malavita»: Fatima (Serena Rossi) und Killer Ciro (Giampaolo Morelli) (Bild: MANETTI BROS. FILM 2017)

«Ammore e malavita»: Fatima (Serena Rossi) und Killer Ciro (Giampaolo Morelli) (Bild: MANETTI BROS. FILM 2017)

Von Aarau bis Zürich, von Frauenfeld bis Ilanz: Das Jubiläums-Filmpaket von «Cinema Italiano» tourt wieder durch 14 Schweizer Orte. Geboten wird eine bunte Mischung. Der quirligste und temporeichste Film in der aktuellen Auswahl dürfte «Ammore e malavita» («Love & Crime») sein. 

In Italien hat der Streifen der Manetti Brothers bereits ein grosses Kinopublikum begeistern können. Der vielfach preisgekrönte Mafiafilm aus Neapel spielt mit den üblichen Klischees des Genres. Und das Ganze erweitert zum Musicalfilm: In allen unmöglichen Situationen beginnen die Figuren urplötzlich zu singen und zu tanzen: Ein «verstorbener» Boss im Sarg erhebt die Stimme, US-Touristen im übelsten Quartier finden zu einer fröhlichen Choreografie, eine Krankenschwester intoniert die «Flashdance»-Hymne «What A Feeling» mit italienischem Text. Oder beim grossen Showdown am Meeresstrand, als sich die zu Rivalen gewordenen, einstigen besten Freunde ansingen, statt miteinander zu reden.

Der Mafiaboss stellt sich tot, und die Killer streiten 
Das Gangsterhafte ist hier zur Groteske verzerrt. Wobei das Gebaren von gewissen Mafia-Exponenten an sich schon zum Lachen ist. Wie im Fall von Don Vincenzo. [...]

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