Film «The Guernsey Literary And Potato Peel Pie Society»

kulturtipp 17/2018 vom | aktualisiert am

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Krieg, Bücher und Romantik – darum geht es in der ­Verfilmung des einzigen Romans von Mary Ann ­Shaffer durch Mike Newell. Eine schöne Geschichte, die zum Melodram tendiert.

Erfolgsautorin: Juliet Ashton (Lily James) kommt auf der Insel an (Bild: STUDIOCANAL IMPULS / KERRY BRO)

Erfolgsautorin: Juliet Ashton (Lily James) kommt auf der Insel an (Bild: STUDIOCANAL IMPULS / KERRY BRO)

Die Kanalinsel Guernsey ist 1941 von den Nazis besetzt. Sie haben alle Viehbestände beschlagnahmt, es herrscht eine nächtliche Ausgangssperre, und die Bevölkerung leidet unter den Kriegsumständen. Eines Nachts macht sich eine Gruppe von Menschen auf den Heimweg. Sie verstossen gegen die Sperrstunde und haben verbotenerweise ein heimlich gehaltenes Schwein verzehrt. 

Eine deutsche Streife hält die Gruppe an. Um nicht in Teufels Küche zu kommen, erfinden sie dies: Sie würden von ihrem Lesezirkel heimkehren. Auf die Frage, wie der Verein heisse, improvisieren sie: «The Guernsey Literary And Potato Peel Pie Society» – Literatur und Kartoffelschalen-Auflauf. 

Blinde Flecken in den Lebensgeschichten
In London erfährt im Jahr 1946 die Schriftstellerin Juliet Ashton (Lily James, «Downton Abbey») durch einen Brief vom Lesezirkel, der sich damals tatsächlich formierte. Juliet macht sich auf nach Guernsey und lernt die Menschen und ihre Geschichte kennen. Aber blinde Flecken bleiben: Was hat es mit der kleinen Kit auf sich, die der Schweinezüchter Dewsey in seiner Obhut hat? [...]

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