Film: Leben, lieben, sterben

kulturtipp 23/2017 vom

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Rolf Lyssys neuer Film «Die letzte Pointe» ist eine Mundartkomödie zum Thema Alter und selbstbestimmtes Sterben. Er bringt ein schweres ­Thema in leichter Form auf die Leinwand.

Will von selber gehen, bevor sie «gaga» wird: Gertrud Forster (Monica Gubser) (Film: VINCA F ILM)

Will von selber gehen, bevor sie «gaga» wird: Gertrud Forster (Monica Gubser) (Film: VINCA F ILM)

So stellt sie sich Sterben vor: «Am gschiidschte wie d Indianer: ufem Baum chlättere und warte, bis me stirbt – eifach ohni Baum.» Die verwitwete Gertrud Forster (Monica Gubser) ist 89 und denkt an den Tod. Die alte Dame nennt ihn den «Langschlaaf». Lieber will sie gehen, bevor sie «gaga» wird. Sie spielt ernsthaft mit dem Gedanken, ihr Sterben selbstbestimmt zu gestalten.

Als ihr – ein Zeichen – ein Dachziegel fast auf den Kopf fällt und sich ein paar weitere unannehmliche Dinge ereignen, weckt das bei Gertrud den Verdacht, sie könnte an Demenz leiden. Wie es dann weitergeht, kann sie sich ausmalen. Die Erfahrungen eines Pflegheimaufenthalts kennt sie durch Besuche bei der befreundeten Dora (Elisabeth Schnell in einer stummen Rolle).

Komische Verwicklungen rund ums Thema Sterben
Sicherheitshalber hat Gertrud zahlreiche Post-its beschriftet, um zu Erledigendes nicht zu vergessen. Aber das tun auch junge Menschen. [...]

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