«In Zeiten des abnehmenden Licht»: Deutschland im Herbst

kulturtipp 17/2017 vom | aktualisiert am

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Bruno Ganz spielt im Film «In Zeiten des abnehmenden Lichts» nach dem Roman von Eugen Ruge einen alten DDR-Genossen. Er merkt, dass es mit ihm und dem System bergab geht. Der Film spielt im Oktober 1989.

Symbolhafte Tischkatastrophe: Geburtstagsbüffet im Hause von Genosse Wilhelm (Bild: FILMCOOPI /HANNES HUBACH)

Symbolhafte Tischkatastrophe: Geburtstagsbüffet im Hause von Genosse Wilhelm (Bild: FILMCOOPI /HANNES HUBACH)

Eugen Ruges autobiografisch grundierter Roman «In Zeiten des abnehmenden Lichts» von 2011 umspannt mehrere Jahrzehnte von Lebens- und politischer Geschichte zwischen 1952 und 2001. Der Film konzentriert sich kammerspielartig auf einen Tag: Der 1. Oktober 1989 in Berlin – der 90. Geburtstag von Wilhelm Powileit (Bruno Ganz), einem hohen Tier und verdienten Genossen. Die staatliche Zeitung «Neues Deutschland» würdigt ihn «nur» auf Seite 2. Zu Hause ist Wilhelm der Patriarch. Leicht scheint er schon im Dämmerzustand.

Powileit steckt sich das Parteiabzeichen ans Revers. Und schon können alle kommen. Die Blumengaben quittiert der alte Griesgram mit dem immer gleichen Spruch: «Bringt das Gemüse zum Friedhof. [...]

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