Film «Almost There»: Alte Lebenspläne

kulturtipp 19/2017 vom | aktualisiert am

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Die Zürcher Filmregisseurin Jacqueline Zünd porträtiert in «Almost There» drei ältere einsame Männer in den USA, in Europa und in Japan, die sich nach dem ­Arbeitsleben einer neuen Herausforderung stellen.

Als Dragqueen in Benidorm: Die neue Existenz des Engländers Steve (Bild: First Hand)

Als Dragqueen in Benidorm: Die neue Existenz des Engländers Steve (Bild: First Hand)

Bob lässt sein altes Leben hinter sich. Aufs Geratewohl hat er ein Wohnmobil gekauft, um damit in der kalifornischen Wüste sich selbst zu finden. Seine Kollegen hatten ihn vergeblich gewarnt: «Tu das nicht, das entspricht nicht deinem Lifestyle.» Aber was sollte er tun? Wenn er sich umsehe in seinem Bekanntenkreis, dann merke er: «In meinem Alter fällt dauernd jemand tot um.»

Glücklich sei er nie richtig gewesen, und auch jetzt ist er es nicht. Allein ist er losgezogen, und er hat manchmal Mühe mit seinem neuen Heim. Eine Art Lebens­bilanz lautet: «Ich bereue eher Sachen, die ich nicht getan habe, als solche, die ich getan habe.»

Im typischen japanischen Berufsleben ist man eine Gruppe. Für die Zeit danach gilt: «Plötzlich wird man ein Individuum», sagt Yamada in Tokio. [...]

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