Fernsehkritik: Neue Welten

kulturtipp 06/2018 vom

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Für die Co-Produktion «Der blaue Planet» von BBC und WDR sind während vier Jahren weltweit 125 Expeditionen durchgeführt worden. Aus insgesamt 6000 Stunden Filmmaterial wurden sechs Folgen à 45 Fernsehminuten produziert. Die Dokumentar-Reihe will in neue, bislang ungesehene, unerforschte Welten blicken. Das passiert auf fantastische Weise: Wenn es etwa in Tiefsee-­Gefilde geht, in Tausende von Metern hinab, wo bizarre Tiere leben. «Der blaue Planet» zeigt Aspekte der Ozeane, wie sie bislang noch kein menschliches Auge sah. Möglich gemacht hat es die neuste Technik: Kameras in bemannten Tauchbooten und in Tauch­robotern, Saug- und Schleppkameras, mit denen man der Tierwelt so nahe kam wie nie zuvor.

Diese Dokumentation ist schlicht spektakulär und sensationell. Und so schön diese Aufnahmen sind – sie erinnern stets daran, wie gefährdet die Natur und insbesondere die Weltmeere sind.

Der blaue Planet
Bis 26.3., jew. Mo, 20.15 ARD

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