Edgar Allan Poe: Expeditionen in die Dunkelheit

kulturtipp 09/2017 vom

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Unter dem Titel «Unheimliche Geschichten» ist ein Band mit Fantasien des US-Schriftstellers Edgar Allan Poe neu erschienen. Mit einem Bekenntnis des französischen Lyrikers Charles Baudelaire zu ­seinem Vorbild.

Die Geschichte sprengt die Grenzen der kühnsten Fantasien. Der Holländer Hans Pfaall hat unzählige Gläubiger am Hals und muss sich aus dem Staub machen. Wohin nur? Am besten in die Höhe, und zwar so weit ­hinauf wie irgendwie möglich – also auf den Mond. Er bastelt sich einen Ballon, und ab geht die Reise ins Universum. Als Reisebegleitung nimmt er nur seine Katze mit, die unterwegs prompt Junge wirft. 

Baudelaires hymnische Betrachtungen zu Poe
Edgar Allan Poe hat die Geschichte «Das beispiellose Abenteuer eines gewissen Hans Pfaall» 1835 in der Zeitschrift «Southern Literary Messenger» veröffentlicht, bei der er kurze Zeit als Redaktor tätig war.

Der renommierte Übersetzer Andreas Nohl hat nun die 13 «Unheimlichen Geschichten» Poes neu ins Deutsche übertragen. Genauer: Er hat eine alte Herausgabe des französischen Lyrikers Charles Baudelaire (1821–1867) neu herausgegeben. Denn Baudelaire sah in dem mehr als zehn Jahre älteren Poe einen Geistesverwandten, ein literarisches Vorbild, das ­exakt seinen eigenen, dunklen Vorstellungen der Welt entsprach. [...]

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