Dok-Filme: Mythos und Mensch

kulturtipp 07/2019 vom

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Heinrich Breloer ist ein Meister der Doku-Fiction. Arte und Das Erste zeigen seinen neuen Zweiteiler über den Dramatiker Bertolt Brecht.

Schon wieder Brecht. Gerade war «Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm» in den Kinos zu sehen. Ein verspieltes Stück Film, in dem Lars Eidinger den Dramatiker aus Augsburg als so arroganten wie ­visionären Kapitalismus-Kri­tiker spielte. Keine leichte Vorgabe für Tom Schilling und Burghart Klaussner, die Bertolt Brecht (1898–1956) nun im Fernseh-Zweiteiler mit dem programmatischen Kürzesttitel «Brecht» verkörpern.

Doch Regisseur Heinrich Breloer hat ganz anderes vor als sein Kollege Joachim A. Lang, der sich auf die Dreigroschen-Thematik festlegte. «Brecht» ist als Doku-Fiction konzipiert: Gespielte Szenen werden mit dokumentarischen Einschüben sowie Erinnerungen von Zeitgenossen ergänzt. Breloer beherrscht diese Collagentechnik, wie er mit «Die Manns» (2001) oder «Speer und er» (2004) eindrücklich bewiesen hat.

Starke Frauen stehen im Zentrum 
Tom Schilling spielt den jungen Brecht bis zur Machtergreifung Hitlers 1933, Burghart Klaussner den Theatermacher ab 1945. Die Exil-Jahre erscheinen am Rand, geht es Breloer doch um den «Mythos Brecht». [...]

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