Tanz 26: «Tanzende Körper sind fantastisch»

kulturtipp 25/2017 vom | aktualisiert am

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Choreograf Jo Strømgren blickt zusammen mit dem Tanz­ensemble des Luzerner Theaters durchs Schlüssel­loch hinein in die Schweizer Befindlichkeit. Ein Porträt.

In den Kellern der Stadt: Im Tanzstück von Jo Strømgren entpuppt sich der Luzerner Untergrund als Hotspot des zeitgenössischen Tanzes (Bild: GREGORY BATARDON)

In den Kellern der Stadt: Im Tanzstück von Jo Strømgren entpuppt sich der Luzerner Untergrund als Hotspot des zeitgenössischen Tanzes (Bild: GREGORY BATARDON)

Der norwegische Choreograf Jo Strømgren verschmähte die Südsee. Sein Vater war Meeresbiologe und wechselte mit seinem Sohn berufshalber häufig den Wohnort – weltweit. «Als ich 16 Jahre alt war und mein Vater mich wieder mal fragte, ob ich ihn für ein Jahr nach Tonga in die Südsee begleiten würde, hatte ich genug und weigerte mich», sagt der Norweger im Gespräch. Strømgren beschloss, für immer und ewig in der Heimat zu bleiben. Natürlich hat er sich nicht an diesen Vorsatz gehalten, denn schon bald merkte er, dass seine spezifischen Kindheits- und Jugenderfahrungen eine enorme Kompetenz darstellten. Längst ist er wieder zum Reisenden geworden, zusammen mit seiner im norwegischen Bergen gegründeten Tanzkompanie.

Auftritte abseits kultureller Brennpunkte
Strømgren muss selber über seine Karriere staunen , wenn er erzählt, dass er in 20 Jahren an die 150 Stücke geschaffen, die meisten davon abendfüllend, und sie bislang in über 50 Ländern gezeigt hat. Nicht nur Tanz-, sondern auch reine Theaterstücke. Wie schafft man das? «Ich habe viel Energie gespart, indem ich mir wegen meiner Karriere keine Sorgen machte. [...]

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