Maria Lassnig: Menschenkörper voller Emotionen

kulturtipp 11/2018 vom | aktualisiert am

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Verstörende Körperbilder mit Verrenkungen, die den Betrachter schmerzen: Die Kunstmuseen in Basel und St. Gallen erinnern an die österreichische Künstlerin Maria Lassnig.

Perfekte Selbstparodie: Maria Lassnig als Bänkelsängerin in ihrem Film «Kantate» (Bild: YOUTUBE.COM)

Perfekte Selbstparodie: Maria Lassnig als Bänkelsängerin in ihrem Film «Kantate» (Bild: YOUTUBE.COM)

Ein Gesicht, ein Körper: Die Gemälde und Zeichnungen der ­Österreicherin Maria Lassnig (1919–2014) ­sagen viel über die Befindlichkeit der Künstlerin aus. Aber nicht nur. Sie vermitteln dem Betrachter gleichzeitig viel über sich selbst. Je nach Seelenzustand leidet man an ihren Werken, findet sie geschmacklos oder amüsant. 

Kaum eine Künstlerin weckt so viele Emotionen wie Lassnig. Ihre Bilder erzählen ganze Geschichten und fordern vom Betrachter doch nur das Banalste ein: Der Mensch soll einen Menschen betrachten – allerdings ­einen entstellten. 

Kunstmuseum St. Gallen zeigt frühe Werke
Die Kunstmuseen Basel und St. Gallen präsentieren nun Werke von «unser aller vergötterten ­österreichischen Malerin», wie die Wiener Tageszeitung «Die Presse» schrieb und hinzufügte: «Persönlich war sie so schwierig wie künstlerisch grandios.» Tatsächlich legte sich Lassnig bis ins hohe Alter mit allen öffentlich an, die ihr nicht passten. [...]

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