Alexander Keil, 35, Geschäftsführer Festspiele Zürich: «Kommt her und schaut!»

kulturtipp 12/2018 vom

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Alexander Keil ist der neue Geschäftsführer der Festspiele Zürich. Er will die kulturelle Werkschau für ein breites Publikum öffnen.

Alexander Keil ist der neue Geschäftsführer der Festspiele Zürich (Bild: PIERRE DE SENARCLENS)

Alexander Keil ist der neue Geschäftsführer der Festspiele Zürich (Bild: PIERRE DE SENARCLENS)

Das Wahnhafte bleibt. Nachdem sich Elmar Weingarten 2016 mit dem Thema «Dada – zwischen Wahnsinn und Unsinn» von den Festspielen Zürich verabschiedet hat, setzt sein Nachfolger nun auf «Schönheit und Wahnsinn». Alexander Keil ist überzeugt: «Ein provozie­rendes Thema, das aber gut zu ­Zürich passt.» Offensichtlich, denn ganze 31 Kulturinstitutionen aus den Bereichen Theater, Musik, Kunst, Literatur und Film beteiligen sich an den «wahnsinnig schönen» Fest­spielen 2018. All diese verschiedenen Häuser und Veranstalter an einen Tisch zu bringen, um mit ihnen ein Programm zu entwickeln, ist eine Aufgabe nach Keils Gusto.

Ein Organisierer und Programmierer
Im Jahr 1982 im sächsischen Meissen geboren, studierte Alexander Keil Musiktheaterregie in Hamburg sowie Kulturmanagement an der Zeppelin-Universität von Friedrichshafen. «Obwohl ich immer Regisseur werden wollte, fand ich zunehmend Geschmack am Organisieren und Programmieren», sagt Keil. Ausleben konnte er dies unter anderem an den Bayreuther Festspielen und ab 2012 im künstlerischen Betriebsbüro des Zürcher Schauspielhauses. «Ich habe dort alles erledigt, für das sich keine andere Abteilung zuständig fühlte», sagt er.

Beste Voraussetzungen also für den integrativen Job eines Festspielleiters. [...]

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