In der Deutschschweiz hiessen sie «Tschinggen», im Tessin nannte man sie «Badin» (Nichtsnutz) oder eben «Maiser» (Polenta-Esser). Italienische Einwanderer in der Schweiz waren, obwohl offiziell als «Gastarbeiter» beschönigt, nie wirklich willkommen. Auch nicht Bruno und Fermina, die Protagonisten in Fabiano Alborghettis Roman «Maiser», die 1953 als junges Paar vom umbrischen Amelia nach Mendrisio ziehen. Auf dem dortigen Bauerng...