Ilse Aichinger (1921–2016) galt als eine der wichtigsten Nachkriegsautorinnen deutscher Sprache. Die Österreicherin hat freilich nicht nur literarisch geschrieben, sondern ihr Schreiben auch analytisch hinterfragt und thematisiert. Einer dieser Essays trägt den Titel «Meine Sprache und ich» und taucht nun in gänzlich neuer Form auf: in einem Virtual-Reality-Game. Dieses hat die Schweizer Künstlerin Sarah Elena Müller kreiert, die damit Aichingers Abs...