Klassik

Sa, 31.07.2010

Unerwartet gut

Dass Jonathan Nott gut dirigiert, hat er längst bewiesen – beim Luzerner Sinfonieorchester oder beim Ensemble Intercontemporain. Aber «Mr. Speedy» Nott und Mahler? Da braucht es doch Ruhe und Augenmass für lange Bögen. Nott hat sie. Unaufgeregt und präzise bahnen er und sein Orchester sich den Weg durch die komplexe Partitur. Die Musik wirkt durch sich selbst, wird verständlich und eindringlich. Man kann sich auf weitere Aufnahmen der Mahler-Totalen freuen.
 
Lislot Frei, DRS 2
 
Mahler: Sinfonie Nr. 2, Auferstehung