Programm-News nach Redaktionsschluss
Mo, 06.02. 21:00-22:00, Blues Special, DRS 3
Das neue Blues-Jahr beginnt ? mit Joe Louis Walker und Dani Wilde
Was Alligator Records für den Chicago-Blues, das ist das Label Ruf Records im thüringischen Lindewerra für die europäische Blues-Szene: ein Markenzeichen für Qualität. Blues Special stellt die ersten grossen Neuerscheinungen des jungen Jahres vor - Altmeister Joe Louis Walker neu bei Alligator und die junge Engländerin Dani Wilde mit ihrem dritten Album bei Ruf Records.
Dass der kalifornische Sänger-Gitarrist Joe Louis Walker nach 25 Jahren und wohl ebenso vielen Platten mit «Hellfire» bei einem so renommierten Label wie Alligator landet, ist die wohlverdiente Krönung einer soliden Karriere. Im Vergleich steht seine englische Kollegin Dani Wilde mit «Juice Me Up» fast noch am Anfang, aber im März kommt sie auf der alljährlichen Blues Caravan bereits zum dritten Mal in die Schweiz. Wer schwingt obenaus, der bewährte Kämpe oder das frische «Girl with Guitar»? Blues Special macht Lust auf mehr.
Redaktion: Martin Schäfer; Moderation: Christina Lang
Mo, 06.02. 09:00-09:35, Kontext DRS 2
Europäische Gespräche: Ein Erfolgsmodell in der Krise (2/6)
Der Schweizer Friedensforscher Bruno Schoch, Projektleiter der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt, wagt im Gespräch mit Felix Schneider eine Übersicht über die europäische Krise. Die innere Verfassung Europas, die Ungleichheit unter den Staaten, die weitverbreitete Europamüdigkeit, wird dabei ebenso zur Sprache kommen wie die weltpolitische Rolle der Union.
(Z: Heute, 18.30, DRS 2)
Di, 07.02. 09:00-09:35, Kontext DRS 2
Europäische Gespräche: Gibt es einen Ausweg aus der ökonomischen Krise? (3/6)
Die Europäische Union leidet unter der Weltwirtschaftskrise, die mit dem Debakel der Finanzwirtschaft 2008 begonnen hat. Warum versinkt Europa, warum versinken vor allem die Mittelmeerländer immer tiefer in dieser Krise? Die Antwort ist für Heiner Flassbeck, den Chefökonomen der UN-Organisation für Handel und Entwicklung, einfach: Die Politik sei ein Opfer ökonomischer Dogmen geworden. Ohne grundsätzliche Änderungen am Wirtschaftssystem komme man aus der Krise nicht heraus. Welche Veränderungen das sein könnten, erläutert er im Gespräch mit Hansjörg Schultz.
(Z: Heute, 18.30, DRS 2)
Mi, 08.02. 15:00-15:25, Wissenschaft im Gespräch, DRS 2
Die Macht der Musik
DRS 2 und DRS 4 News wagen zusammen ein musikalisch-wissenschaftliches Experiment: Im Moods in Zürich diskutieren zwei Wissenschaftler vor Publikum die neusten Forschungsergebnisse aus der Musikforschung und lassen sich dabei von Livemusik inspirieren. Die Sendung wird am Sonntag, 5. Februar ab 19.00 Uhr aufgezeichnet und ist in einer gekürzten Fassung am 8. Februar auf DRS 2 und am 11. Februar auf DRS 4 News zu hören.
Musik wirkt unmittelbar auf den Menschen: Sie kann Gänsehaut verursachen, Glücksgefühle hervorrufen und uns zum Tanzen bringen. Selbst negative Emotionen wie Trauer oder Melancholie scheinen wir regelrecht zu geniessen, wenn sie durch Musik ausgelöst werden. Aber auch der Intellekt wird durch Musik beeinflusst, etwa indem sie das Sprachgedächtnis fördert. Wie bewirkt Musik all dies und was sagt das über ihre Bedeutung für uns Menschen aus? Gibt es einen Musik-Instinkt? Wie spielen Natur und Kultur bei der Musik zusammen?
Die Macht der Musik erkunden Hirnforscher und Psychologinnen im Labor sowie im Konzertsaal. Dank modernster Technik beobachten sie das Hirn gar direkt beim Musikgenuss und Musizieren. Zwei Forscher sind zu Gast in einer Spezialsendung von «Wissenschaft im Gespräch», die im Zürcher Jazzclub Moods vor Publikum aufgezeichnet wird: Der Neurowissenschaftler Lutz Jäncke (Universität Zürich) und der Psychologe Marcel Zentner (University of York) diskutieren die neusten Forschungsergebnisse und lassen sich dabei von Musik inspirieren ? mit dem Waadtländer Pianist Colin Vallon und der Zürcher Sängerin Joy Frempong.
Mi, 08.02. 09:00-09:35, Kontext DRS 2
Europäische Gespräche: Mit mehr Demokratie gegen die Krise? (4/6)
Die Debatte über den Euro und das fehlende Geld in den Staatskassen einzelner Staaten der Europäischen Union sorgt immer wieder für heisse Köpfe, während die Diskussion über das Projekt einer gemeinsamen europäischen Verfassung die Bürgerinnen und Bürger kalt lässt. Astrid Epiney, Professorin für Europarecht an der Universität Freiburg, und Andreas Auer, Direktor des Zentrums für Demokratie in Aarau, gehen in der Sendung von Sabine Bitter der Frage nach, inwiefern die europäische Krise auf ein Defizit an Demokratie zurückzuführen ist.
(Z: Heute, 18.30, DRS 2)
Do, 09.02. 09:00-09:35, Kontext DRS 2
Europäische Gespräche: Wissenschaft und Forschung ? der Kitt Europas? (5/6)
Das Teilchenforschungszentrum CERN war eines der ersten gemeinsamen europäischen Projekte. Hier fanden Wissenschaftler ehemals verfeindeter europäischer Nationen zueinander. Das CERN trug damit zu einer gemeinsamen europäischen Identität bei. Was ist davon übriggeblieben? Welche Bedeutung haben Forschung und Wissenschaft heute im vereinten Europa? Christian Heuss im Gespräch mit dem englischen Wissenschaftshistoriker John Krige, dem Vizegeneraldirektor der EU Wolfgang Burtscher und dem ehemaligen Präsidenten der europäischen Förderorganisationen Dieter Imboden.
(Z: Heute, 18.30, DRS 2)
Do, 09.02. 20:00-22:00, World Music Special, DRS 3
?Mama Africa? ? Miriam Makeba im Filmdokument
Ihr Jahrhunderttalent hat Miriam Makeba nicht vor härtesten Schicksalsschlägen bewahrt. Aus ihrer Heimat vertrieben, glücklos in der Liebe, musste sie auch noch ihre einzige Tochter und zwei Enkel begraben. In 34 Jahren Exil verdiente sie sich dennoch den einzigartigen Titel „Mama Africa". Mit zahlreichen Originalaufnahmen aus dem ganzen Lebenslauf Makebas ehrt Mika Kaurismäkis Film die immer noch grösste Musikerin Afrikas vier Jahre nach ihrem Tod. Moderation: Peter Walt, Redaktion: Marianne Berna
„Mama Africa - Miriam Makeba" Trigon-Film
Fr, 10.02. 21:00-22:00, Musik der Welt, DRS 2
Dem Klang nachhören mit "Naturton"
Zwei einfache Blasinstrumente, zwei Musiker, die seit 25 Jahren zusammen spielen: Das Duo „Naturton" aus Bern feiert Jubiläum mit dem Didjeridu aus Australien und der Fujara, der slowakischen Hirtenflöte. Willi Grimm und Gérard Widmer sind Meister ihres Fachs. Ein Porträt von Annelis Berger.
Sa, 11.02. 09:30-09:55, Wissenschaft im Gespräch, DRS 4 News
Die Macht der Musik
DRS 2 und DRS 4 News wagen zusammen ein musikalisch-wissenschaftliches Experiment: Im Moods in Zürich diskutieren zwei Wissenschaftler vor Publikum die neusten Forschungsergebnisse aus der Musikforschung und lassen sich dabei von Livemusik inspirieren. Die Sendung wird am Sonntag, 5. Februar ab 19.00 Uhr aufgezeichnet und ist in einer gekürzten Fassung am 8. Februar auf DRS 2 und am 11. Februar auf DRS 4 News zu hören.
Musik wirkt unmittelbar auf den Menschen: Sie kann Gänsehaut verursachen, Glücksgefühle hervorrufen und uns zum Tanzen bringen. Selbst negative Emotionen wie Trauer oder Melancholie scheinen wir regelrecht zu geniessen, wenn sie durch Musik ausgelöst werden. Aber auch der Intellekt wird durch Musik beeinflusst, etwa indem sie das Sprachgedächtnis fördert. Wie bewirkt Musik all dies und was sagt das über ihre Bedeutung für uns Menschen aus? Gibt es einen Musik-Instinkt? Wie spielen Natur und Kultur bei der Musik zusammen?
Die Macht der Musik erkunden Hirnforscher und Psychologinnen im Labor sowie im Konzertsaal. Dank modernster Technik beobachten sie das Hirn gar direkt beim Musikgenuss und Musizieren. Zwei Forscher sind zu Gast in einer Spezialsendung von «Wissenschaft im Gespräch», die im Zürcher Jazzclub Moods vor Publikum aufgezeichnet wird: Der Neurowissenschaftler Lutz Jäncke (Universität Zürich) und der Psychologe Marcel Zentner (University of York) diskutieren die neusten Forschungsergebnisse und lassen sich dabei von Musik inspirieren ? mit dem Waadtländer Pianist Colin Vallon und der Zürcher Sängerin Joy Frempong.
